Hundesport

Die richtige körperliche und vor allem geistige Beschäftigung und Förderung ist für jeden Hund sehr wichtig. Mit unseren Pudel haben wir die verschiedensten Bereiche des Hundesports ausprobiert und vertieft.

 

 

 

Sommer 2016: Begleithundeprüfung mit Apachi und Abby

 

Rally Obedience 

 

Distanztraining

 

Impulskontrolle

 

Apportieren / Dummytraining

 

Mantrailing und Nasenarbeit

 

Arbeit mit Sichtzeichen

 

Longieren, Bodenarbeit, Agility

 

Tricktraining

 

Reitbegleithund

 

Wasserarbeit

 

Beide Pudel können viele Tricks, wie z.B. Slalom durch die Bein, Treppen rückwärts laufen, Springen durch Arme und Beine und viele mehr. Diese zu erlernen und zu zeigen macht nicht nur Spaß, sondern fördert auch das Selbstbewußtsein und die Arbeitsfreude. Gerade hier kann man seinem Hund das Gefühl vermitteln, der beste Hund der Welt zu sein. Mit dieser Einstellung ist das Zusammenleben und der Alltag von Harmonie und Vertrauen geprägt. Meine Hunde laufen zu 95 % frei – auch mit Oma oder Kindern. Diese Freiheit wünsche ich jedem Hund. Die Leine wird nur als „an-die-Hand-nehmen“ benutzt, z.B. beim Überqueren der Straße.

 

Den Pudel zeichnet eine gehörige Portion Arbeitsfreude aus. Was jedoch nicht heißen soll, dass er ständig beschäftigt werden muss. Im Gegenteil – gerade im ersten Jahr stehen bei mir viele Ruheübungen auf dem Programm. Als Beispiel möchte ich hier entspanntes Warten auf der Decke, wenn es an der Haustüre klingelt oder ruhiges Liegen im Cafe oder Restaurant  nennen.

 

Der Pudel macht es uns leicht. Seine Aufmerksamkeit muss ich mir nicht erarbeiten - er bietet sich an und möchte immer alles richtig machen. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass der Hundehalter seinen Hund auch „lesen“ kann und auf dieses angebotene Verhalten reagiert bzw. „antwortet“. Als Belohnung muss es dann nicht immer das Leckerchen sein, ein freundlicher Blick, ein nettes Wort, aber auch eine sanfte, angenehme Berührung oder ein Spiel bestätigen den Hund in seinem Tun.

 

 

Pudel findet man auch beim Obedience, in der Therapie, als Blindenführhunde (wie die Schwester von Abby) und als Assistenz- oder Diabetikerwarnhunde oder wie zwei unserer Welpen auch als Schulhund (Fanni in einer integrativen Klasse und Milan an einer Förderschule).

 

 

Ein Zitat aus dem Vortrag Jagdverhalten von Gerd Leder:

 

Was an der Leine nicht geht, geht nicht ohne Leine,

was nicht im Nahbereich geht, geht nicht in der Distanz,

was nicht ohne Ablenkung geht, geht nicht mit Ablenkung,

was nicht im Stand geht, geht nicht in der Bewegung,

was mit einem Hund nicht geht, geht mit mehreren auch nicht.

 

 

 

Apachi im Arbeitsmodus - auf dem Weg zum Apportel

Immer wichtig: Ruhe und einfach Warten - egal wo und wie lang

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