Meine Überlegungen zur

Auswahl eines Züchters

 

Im Idealfall besuchen Sie den Züchter bereits, wenn noch keine Welpen im Haus sind. So können Sie in aller Ruhe

  • den Züchter persönlich kennenlernen und sich über die Rasse informieren,

  • die Aufzuchtbedingungen Ihres Welpen kennenlernen (Wo wird die Wurfbox stehen? Gibt es ein separates Wurfzimmer? Inwieweit sind die Welpen in die Familie und den Alltag integriert und erfahren so schon ganz nebenbei die Abläufe in einem Haushalt mit all seinen Geräuschen, Besuchen, Aktivitäten? Haben die Welpen Zugang zum Garten bzw. wie organisiert der Züchter dies? Was dürfen die Welpen in der Aufzuchtzeit kennenlernen? Sind Besuche während dieser Zeit möglich?)

  • die Gesundheitsnachweise sowie das Ergebnis der Zuchttauglichkeit der Elterntiere ansehen,

  • die Mutter des geplanten Wurfes kennenlernen  (vielleicht sogar bei einem Spaziergang das Wesen und Temperament etc.) und sich über das Wesen und die Gründe zur Auswahl des Rüden erkundigen.

Nach dem Besuch sollte sich das Gefühl bestätigen, genau von diesem Züchter vertrauensvoll einen Welpen übernehmen zu wollen.

 

 

Einer Zuchthündin werden in der Regel nicht mehr als drei bis max. vier Würfe zugemutet. Beim ersten Wurf sollte diese auf jeden Fall erwachsen und reif sein. Das Mindestalter liegt je nach Zuchtverband bei 18 Monaten, wobei von einer echten Reife - vor allem bei den großen Rassen - erst nach der dritten Läufigkeit gesprochen werden kann.

Spätestens ab dem Zeitpunkt der Geburt wird Sie der Züchter gern mit Bildern oder Videos auf dem Laufenden halten. Ab ca. der 4. Woche dürfen die Welpen Besuch empfangen. Ob nach der Auswahl eines Welpen mit einer Anzahlung Sicherheit für beide Parteien gewünscht ist, liegt an Interessent und Züchter.  Eine Abgabe der Welpen ist vor Abschluß der 8. Woche nicht sinnvoll und auch nicht erlaubt. In der 8. Woche steht noch die Impfung (mind. SHP) und die Wurfabnahme durch den Zuchtwart an. Nach der Impfung sind ein paar Tage zur Beobachtung auf etwaige Impfreaktionen sowie zur Regeneration wichtig. Der Umzug ins neue Zuhause bedeutet für den kleinen Welpen den Verlust seiner bisherigen emotionalen Sicherheit -  die Trennung von den Wurfgeschwistern, die Fürsorge der Mutter, die vertraute Umgebung mit all seinen Geräuschen, Gerüchen und Personen des Züchterhaushaltes.  Wie dieser große Schritt (gerade für Ersthundehalter) am leichtesten bewältigt wird, wird Ihnen der Züchter gern ausführlich erklären oder er hat diesem Thema ein Kapitel in der Welpenmappe gewidmet. Um sich optimal vorbereiten zu können und ggf. noch offene Fragen klären zu können, kann die Welpenmappe bereits bei einem Welpenbesuch mitgegeben werden.

Der Züchter steht Ihnen ein Hundeleben lang mit Rat und Tat zur Seite, informiert über die Vorbereitung eines welpensicheren Zuhauses, die Abholung, die Eingewöhnung im neuen Zuhause, die Fütterung, Pflege und praktisches Zubehör. Er wird Ihre Fragen jederzeit gern und ausführlich beantworten und freut sich über Nachrichten hinsichtlich der Entwicklung seines Welpen. 

Mit der Abgabe des Welpen erhalten Sie auch den blauen EU-Impfpass, den Kaufvertrag sowie das gewohnte Futter für die ersten Tage.
Die Ahnentafel muss meist nachgereicht werden, da diese erst nach dem Besuch des Zuchtwartes in der 8. Woche beantragt werden kann.

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