Astino 

 

Astino hat die lange Autofahrt sehr gut gemeistert und die meiste Zeit der Fahrt wurde verschlafen. Zuhause angekommen wurde das neue Reich sogleich in Augenschein genommen und ein schöner Platz mit Aussicht am Fenster zum Liegeplatz auserwählt. Am ersten Tag wurde Astino noch in den Fahrstuhl getragen und bereits am zweiten Tag ist er voller Selbstvertrauen selber eingestiegen. So schaffen wir es auch rechtzeitig nach draußen. Schon in den ersten Tagen lernten wir mindestens 20 Berliner mehr kennen, jeder hat Fragen und es hat sich schnell im "bayerischen Viertel" Berlins herumgesprochen, dass es nun einen Silberpudel gibt. Die Bekanntschaft mit Mops Max, Dalmatinerdame Lina und Großpudel Willi verlief völlig problemlos und Dank Willi gibt es auch schon Friseurempfehlungen.

Nach der ersten Woche Eingewöhnung ging es dann erstmals zur Hundeschule von Inez Meyer. Bei der Übung für "Nein" durfte man schnell sein, um die Dose mit der Wurst nicht an Astino zu verlieren, doch auch das klappte nach kürzester Zeit. "Kommen" und "Weggehen" war für manchen Welpen eine echte Herausforderungen, für Astino jedoch kein Problem! Alles sah leicht aus, aber der erste Schultag war wohl doch anstrengend - Astino schlief drei Stunden. 

 

Astino's Lieblingsplatz, ein sehr großer Sessel, hat sich zu seiner Schatzinsel entwickelt. Was auch immer wir vermissen, wir finden es hier. Insgesamt hat sich eine schöne Routine eingestellt. Der Tagesablauf ist gleichmäßig, Astino hat die Nachbarn alle kennengelernt und die Reaktionen sind durchweg positiv. Astino ruht in sich und begegnet Neuem mit Vorsicht, aber auch aufgeschlossen. Künftig wird noch die Teilnahme an der Welpengruppe beim Tierarzt geplant, damit die Tierarztpraxis mit Spaß verbunden wird und Astino noch mehr Hunde aus der Nachbarschaft kennenlernt.

 

 

Juli 2017:

 

Jeder Tag mit Astino ist Freude pur. Er ist jetzt 51 cm groß und 14 kg schwer. Glücklicherweise will er nur noch selten hochgehoben werden; auf dem Schoß sitzt er aber weiter sehr gern.

Astino schläft die ganze Nacht durch bzw. verhält sich völlig geräuschlos. Wir hören ihn nicht. Morgens geht es dann um 6 Uhr zum Bayerischen Platz. Um diese Zeit sind wir meist ungestört und können die Hausaufgaben aus der Junghundegruppe machen. Ohne unsere Lehrerin Inez ist das längst nicht so einfach. Auf dem Übungsplatz versteht Astino sofort die jeweilige Aufgabe; frei auf dem Bayerischen Platz testet er aber gerne seine Freiheit und unsere Geduld. Ein pfiffiges Kerlchen haben wir.

Auf dem Rückweg in die Wohnung begegnen wir dann meistens den ersten Nachbarn, die er mehr oder weniger beachtet. Offensichtlich hat er unsere Nachbarn bereits nach ihrem Spaßfaktor kategorisiert.

Auch den anderen Hunden widmet Astino mehr oder weniger Aufmerksamkeit. Die kleineren Exemplare fangen leider an etwas besorgt zu sein. Astino wirkt mittlerweile ziemlich imposant. Eine Löwenschur könnte später vielleicht doch einmal ausprobiert werden ...

Tagsüber schläft Astino im allgemeinen sehr viel. Wenn er nicht ab und zu nach Futter fragt bzw. geräuschvoll aus der Gießkanne trinkt, wirft er allenfalls mit seinen Spielzeugen um sich, nimmt unsere Schuhe, Jacken, Hemden oder was immer ihn interessiert zu seinem jeweiligen Schlafplatz oder "liest" Zeitung. Sein Lieblingsplatz ist jetzt eindeutig der Balkon. Bei dem Dauerregen der letzten Woche wollte er sogar nachts noch raus; der Balkon ist überdacht.

In der weiteren Familie ist Astino gut angekommen. Alle lieben ihn. Keiner kann seinem interessierten und aufmerksamen Wesen widerstehen.

Von den großen Parks ist der Schlosspark Glienicke Astinos Favorit. Hier kann er sich nach Herzenslust auslaufen.

In der letzten Woche waren wir zum zweiten Mal beim Friseur. Dass hat hervorragend geklappt. Ein bisschen lebendig sei er - wurde uns gesagt. Wäre ja auch schlimm, wenn nicht.

Am nächsten Samstag müssen wir dann in der Hundeschule zeigen, ob wir die Leinenführigkeit ausreichend geübt haben. Auf dem Übungsplatz wird es bestimmt wieder gut klappen (siehe am Anfang).

 

 

 

 

September 2017:

Hier ist er nun, ein halbes Jahr alt ...

... und zweifelsfrei zu erkennen am besonderen Merkmal!

Wenn es so etwas wie einen perfekten Hund gibt, dann kommt Astino dem sehr nahe; bestätigt von Tierärztin, Trainerin und Friseurin.

 

Es beginnt am Morgen damit, dass Astino fünf Minuten braucht, um ausgehbereit zu sein. Das lässt uns genügend Zeit, sorgsam die Schuhe zu schnüren. Jeden Morgen gehen wir dann auf immer wechselnden Wegen zum Bayerischen Platz und er macht seinen Frühsport. Er muss allerdings noch lernen, dass nicht alle Hunde so fit sind wie er oder einfach nicht mit ihm spielen wollen.

 

Das Gleiche gilt natürlich für die Spaziergänge am Mittag und Abend. Und selbstverständlich trifft das auch auf die Mitschüler in der Hundeschule zu. Die Retriever sind einfach happy damit, auf dem Rücken zu liegen und sich gegenseitig in die Lefzen zu beißen. Damit kann Astino nichts anfangen. Er will laufen, antäuschen und tricksen. So ist ein Chihuahua sein bester Freund geworden. Ungemein flink und schnell, aber Astino ist schneller, holt ihn dennoch nie ein, sondern bremst kurz ab, falls er ihn erreichen könnte. Der Chihuahua hält sich dann für den Größten und fordert Astino zum Weiterspielen auf, der die Einladung gern annimmt. Inez Meyer ist begeistert von diesem perfekten Spielverhalten (und eben nicht Hetzen) Astinos.

 

Wir sind happy mit Astino!

 

 

Oktober 2017:

Astino besucht uns und findet seine Mama super zum Spielen und Rennen

 

Wieder zuhause muss sofort das Spieli ausprobiert werden.

 

Dezember 2017:

Astino macht mit seinen Freundinnen einen Ausflug zum Grunewaldsee

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